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Erbprinz Alois: Thema noch nicht vom Tisch

Nachdem das liechtensteinische Stimmvolk die Gesetzesinitiative «Hilfe statt Strafe» ebenso abgelehnt hat wie der Landtag, ist es Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein wichtig festzuhalten, «dass das Thema Schwangerschaftsabbruch damit keineswegs von der politischen Agenda genommen werden kann».

Vaduz. – Die durch die Initiative ausgelöste Diskussion habe vielmehr gezeigt, «dass wir die Situation von ungewollt Schwangeren verbessern und dadurch auch die Anzahl von Abtreibungen reduzieren sollten». Dazu heisst es in der Presseaussendung von Erbprinz Alois: «Ich werde daher umgehend mit dem Landtag und der Regierung Gespräche aufnehmen, um möglichst rasch Reformen zu realisieren, die wirkliche Hilfe bieten.»

Für «innovative, liechtensteinische Lösung»

Nach den Ausführungen des Thronfolgers sollten diese Reformen weiterhin klar signalisieren, «dass die Abtreibung keine akzeptierte Lösung für das Problem der ungewollten Schwangerschaft ist». Gleichzeitig sollte aber die Situation der ungewollt Schwangeren entscheidend erleichtert werden. Zudem sollte ein kinderfreundlicheres Umfeld geschaffen werden.

Der Stellvertreter des Landesfürsten führt weiter dazu aus: «Aufgrund der Kleinheit unseres Landes können wir dabei besondere Wege einschlagen. Wir sollten die Chance wahrnehmen, auch in diesem Bereich eine innovative, liechtensteinische Lösung zu entwickeln und uns positiv zu differenzieren.» (güf)

 Mehr in der heutigen Print- und Online-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands».

18. Sep 2011 / 15:57
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